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Tragetuch Dolcino Sumatra
Schmusestunden, sich verwöhnen lassen, langsam wieder auf die Beine kommen….
Irgendwann aber geht die besondere Zeit des Wochenbetts vorbei. Spätestens wenn die Urlaubstage des Vaters verstrichen oder die Grosseltern wieder abgereist sind, kehrt der Alltag zurück. Dann möchte man mit seinem Baby wieder mobil werden und das Nest hin und wieder verlassen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für das Tragen im Tragetuch interessieren. Wir sind sehr glücklich darüber, dass sich immer mehr Eltern aus dem Bauch heraus für das Tragen im Tragetuch entscheiden, weil es natürlich, einfach und schön ist. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten und Varianten die Babys sicher, und ihrer körperlichen Entwicklung angepasst, im Tuch zu tragen.
Heute ist es selbstverständlich Eltern und Kind in der ersten Stunde nach der Geburt den Körperkontakt zu ermöglichen. Viele Eltern sind bei der Versorgung ihres ersten Kindes unsicher, wissen die Regungen und Signale ihres Babys oft nicht richtig einzuschätzen. Unsicherheit halten sie nicht selten davon ab, den eigenen Regungen zu trauen und ihrer Intuition nachzugeben. Wenn Sie das Kind im Tragetuch umgebunden haben, fühlen Eltern die Bewegungen und die Körperspannung ihres Kindes. Sie wissen, ob es müde oder aufmerksam ist. Durch die intensive Nähe können sie die Stimmungslage ihres Kleinen erfassen. Der Körperkontakt ermöglicht Eltern, feinfühliger auf ihre Babys zu reagieren.
Die Marke Dolcino steht für höchste Qualität und Sicherheit, sowie für den respektvollen Umgang mit der Natur und den Menschen und für ökologisch vertretbare Produkte. Dolcino Tragetücher werden unter Einhaltung hoher ökologischer und sozialer Standards komplett in Deutschland und in der Schweiz produziert und designed.
Wir möchten Mütter und Vätern ein Babytragetuch anbieten, dass mit einem guten Gefühl und mit Freude getragen werden kann. KbA (kontrolliert biologischer Anbau)-Baumwolle gibt letztendlich nicht nur beim Tragen ein gutes Gefühl, sondern schon beim Kauf. Jedem Tuch liegt die 67 seitige Trageanleitung kostenlos bei!
Material
Das lange Tuch (4,60 x 0,70 m) Wenn Sie bis ca. 1,75 m gross bzw. 70 kg schwer sind, können Sie mit diesem Tuch alle gängigen Varianten (die wir in unserer Trageanleitung beschreiben) binden. Auch wenn Sie über 1,75m gross oder 70 kg schwer sind, können Sie alle anderen Varianten - ausser der doppelten X-Trage und der Wickel X-Trage - binden.
Material: 100 % Baumwolle kbA (kontrolliert biologischer Anbau), garngefärbt. Die Garne werden durch einen iVN zertifizierten Betrieb (Internationaler Verband für Naturtextilwirtschaft) umweltschonend und garantiert schadstoffrei gefärbt. Die naturbelassenen Garne werden vor dem Weben gefärbt. So werden die Farben gut und dauerhaft fixiert. Die Rohgarne werden nicht chemisch vor- oder nachbehandelt und sind dadurch schadstofffrei. Die Farben sind absolut schwermetallfrei, schweiss- und speichelecht und völlig ungiftig für die Haut.
Lesen Sie den Prüfbericht, des Eco Institutes, von unserem Tragetuch Stromboli.
Herstellungsort: Dolcino Tragetücher werden unter Einhaltung hoher ökologischer und sozialer Standards komplett in Deutschland und in der Schweiz produziert und designed.
Verarbeitung: Durch die doppelt gesäumte Webkante sind unsere Tücher sicher und bequem und selbst bei langem Gebrauch formstabil. Zudem sind die Kanten in verschiedenen Farben gekennzeichnet, dies erleichtert das Nachziehen der Stoffbahnen.
Besonderheiten: Um die Mitte leichter zu finden, sind die Längsseiten der Tücher dort mit einem Etikett gekennzeichnet. Die Tuch-Enden sind schräg geschnitten. Dies sieht zum einen schön aus, dadurch wird aber auch das Binden erleichtert und Sie erhalten eine zusätzliche Stoffreserve.
Webart: Kreuzköper-Bindung, dadurch elastisch und diagonal dehnbar, gezwirntes Garn.
Waschanleitung: Wir empfehlen das Tragetuch bei 40° zu waschen. Um es vor dem Einlaufen zu schützen, sollten Sie Ihr Tuch nicht in den Trockner geben. Durch diese Pflegehinweise erhalten Sie die gute diagonale Dehnbarkeit. Bei starker Verschmutzung können Sie Ihr Tuch auch ab und zu bei 60° waschen. Die Breite beträgt bei allen Tüchern 70cm. Die Tücher sind nicht vorgewaschen. Die Masse sind so berechnet, dass das Tuch nach dem ersten Waschen seine definitive Grösse erhält.
Wissenswertes
Körperkontakt und Nähe
Viele Untersuchungen zeigen, wie wichtig körperlicher Kontakt und Nähe zu den Eltern für die kindliche Entwicklung sind. In traditionellen Gesellschaften ist ein Säugling fast ununterbrochen in Körperkontakt mit ihm vertrauten Personen und wird zum Beispiel von den Eltern, Grosseltern, Geschwistern und Verwandten getragen; man hört kaum Babys weinen. Die Kinder sind überall dabei und beobachten aufmerksam das Geschehen. Von einer vertrauten Person im Tuch getragen, schlafen sie selbst bei lauter Umgebung. Selbstverständlich können wir unseren Alltag nicht gänzlich umgestalten und dieser Lebensweise anpassen. Doch wir können unsere Gewohnheiten kritisch prüfen und versuchen, den Bedürfnissen eines Kindes entgegen zu kommen. Tragen und ständiger Körperkontakt sind herausragende Merkmale der Säuglingsfürsorge traditioneller Kulturen – und auch bei uns machbar.
Das Baby verstehen
Viele junge Mütter in unserem Kulturkreis sind bei der Versorgung ihres ersten Kindes unsicher und wissen die Regungen und Signale ihres Babys manchmal nicht richtig einzuschätzen. Diese Unsicherheit hält sie nicht selten davon ab, eigenen Gefühlen zu trauen und ihrer Intuition nachzugeben. Wenn sie das Kind dagegen im Tragetuch umgebunden haben, fühlen Eltern die Bewegungen und die Körperspannung ihres Babys ganz unmittelbar und spüren, ob es müde oder aufmerksam ist. Durch die intensive Nähe können sie die Stimmungslage ihres Kleinen besser erfassen und feinfühliger auf ihr Baby reagieren.„Feinfühligkeit‘ ist ein Zauberwort in der Bindungsforschung. Die Beziehung zwischen Eltern und Kind wird zunächst weitgehend vom Verhalten der Eltern bestimmt. Feinfühligkeit heisst, das Befinden eines Babys nicht nur früh wahrzunehmen, sondern auch seine Äusserungen richtig zu interpretieren, um prompt und angemessen zu reagieren. Eltern, die feinfühlig auf die Bedürfnisse und Signale ihres Babys eingehen, können so eine sichere Bindung aufbauen. Denn ihr Verhalten vermittelt dem Baby, dass es sich auf seine Eltern verlassen und sich in seiner kleinen Welt sicher fühlen kann. Die Eltern werden durch ein zufriedenes Baby belohnt und fühlen sich in ihrer neuen Rolle bestätigt.
Tragen ist praktisch
Ausserdem gewinnen Eltern, die ihr Baby tragen, neue Freiräume. Der Haushalt lässt sich mit einem getragenen Kind auch dann bewältigen, wenn sich die ersten Zähnchen anmelden und viel Nähe und Trost nötig sind oder wenn ein Kind sehr liebesbedürftig ist. Der Ein- und Ausstieg in einen Bus ist mit einem Tragetuch viel einfacher als mit einem Kinderwagen. Selbst im dichten Menschengewühl ist ein Fortkommen möglich, ohne sich verärgerten Blicken der „Nichtkinderwagenschieber“ aussetzen zu müssen – und Spaziergänge müssen nicht auf gut ausgebaute Wege beschränkt bleiben.
Anregung für alle Sinne
Sein Kind zu tragen bedeutet, dessen Sinne anzuregen. So eng an den Körper der Eltern geschmiegt, spürt es ihre Nähe und jede ihrer Bewegungen, kann ihren Herzschlag und ihre Stimme hören, kann sie riechen und ihr Mienenspiel beobachten. In der Nähe seiner Bezugsperson fühlt sich das Baby sicher und kann sich neugierig der Umwelt zuwenden, denn alles Unbekannte hat ja auch stets etwas Verunsicherndes. Die Mimik seiner Eltern hilft ihm, Situationen richtig einzuschätzen.
Anatomisch sinnvoll
Getragen zu werden, ist für Säuglinge keinesfalls ein rein passives Geschehen. Sie können sich aktiv beteiligen, wenn die Mutter das Baby im seitlichen Hüftsitz trägt. Hebt man ein Baby hoch, so zieht es meist von sich aus die Beinchen an und spreizt sie: eine Vorbereitungsreaktion für den Sitz auf der Hüfte – oder besser gesagt in der Taille. In dieser Spreiz-Anhock-Haltung kann es sich nun mit den Beinen anklammern und seinen Sitz stabilisieren, sobald es dazu in der Lage ist. Unerwartete, heftigere Bewegungen des Tragenden lassen Kinder sofort ihre Beinchen fester anpressen. Im seitlichen Hüftsitz nehmen die Beine eine anatomisch gesehen ideale Stellung ein. Wenn die Oberschenkel etwa 45 Grad gespreizt und in einer Hockstellung bis zum rechten Winkel oder etwas stärker angezogen sind (etwa 90 bis 110 Grad), fügt sich der Oberschenkelkopf mittig in die Hüftgelenkpfanne ein. Eine Beinhaltung, welche die gesunde Entwicklung der Hüftgelenke fördert, da es die Durchblutung der zunächst noch knorpeligen Strukturen anregt. Auch beim Tragen vor dem Körper nimmt das Baby eine günstige Haltung ein, wenn das Tuch korrekt gebunden ist. Beim seitlichen Hüftsitz werden aber zusätzlich ständig leichte Bewegungsreize, bedingt durch die Körperbewegungen der Mutter und des Babys selbst, auf die Beine und somit auf die Gelenkstrukturen des Kindes übertragen. Das fördert die gesunde Entwicklung der Hüftgelenke.
Glückliche Kinder?
Babys wachsen auch dann glücklich heran, wenn sie keinen einzigen Tag in ihrem Leben in einem Tuch verbracht haben. „Kinderwagen-Eltern“ können genau so feinfühlig auf ihre Babys reagieren wie tragebegeisterte Eltern. Das Tragen kann nur positiv wirken, wenn beide Seiten dazu bereit sind und das enge Beisammensein geniessen können. Die Empfindsamkeit der Kleinen sollte nicht unterschätzt werden, sie spüren fast jede Regung und fühlen sehr schnell, wenn diese Nähe nicht wirklich gewünscht wird. Damit tun Mütter weder sich selbst einen Gefallen noch ihren Kindern. Für die Entwicklung eines Babys ist es wichtig, dass es genügend Körperkontakt, Nähe und Zuneigung erhält, egal auf welche Art und Weise. Was den einen Eltern durch das Tragen am Körper nebenbei gelingt während sie den Haushalt erledigen, können die anderen leisten, wenn sie ihr Baby immer wieder auf den Arm nehmen, ihm Streichel- und Schmusezeiten gönnen. Es gibt keinen Trage-Stundenplan für ein glückliches Baby. Jedes Kind ist eine Persönlichkeit mit eigenen Bedürfnissen. Das eine Baby ist liebesbedürftiger als das andere und benötigt einfach viel mehr Zuwendung. Ausserdem entscheidet auch die „Tagesform“. Hier sind elterliches Einfühlungsvermögen und Beobachtungsgabe gefragt.
Nie mit Blick nach vorne tragen
Wenn Babys zum Körper der Eltern orientiert getragen werden, ist manchen Kindern die Sicht zu eingeschränkt und sie lehnen sich nach hinten und stemmen sogar ihreÄrmchen gegen die Brust des Tragenden. Einige Eltern setzen ihr Kind dann umgekehrt in das Tragetuch, das heisst mit dem Gesicht in die Laufrichtung. Die Haltung der Säuglinge ist so aber keinesfalls ideal. Die Stoffbahnen ziehen von vorn über die Schultern das Baby nach hinten und richten es so stärker auf. Zudem hängen die Beinchen herab, was ungünstig für die Entwicklung der Hüftgelenke ist, da so keine Spreiz-Anhock-Haltung möglich ist. Ausserdem sitzt das Kind nicht auf dem Windelpaket, sondern hängt im Schritt im Tragetuch. Dabei verlagert sich das Gewicht stärker auf die noch knorpeligen Strukturen des Beckens; Schamgegend oder Hoden werden stark belastet. Der Vorteil, dass sich die Babys im Tragetuch schon von klein auf selbstständig der Umwelt zu- oder abwenden und ihr Gesicht im Pulli der Mutter vergraben können, geht beim Tragen in „Fahrtrichtung“ verloren. Das Baby ist allen Reizen aus der Umwelt ausgesetzt und kann sich diesen kaum entziehen. Neugierige kleine Kinder, die mehr von der Umwelt sehen möchten, kann man besser im seitlichen Hüftsitz tragen oder auf den Rücken binden. Dabei soll das Kind so hoch sitzen, dass es über die Schulter des Tragenden hinweg die Umgebung beobachten kann. Eltern haben auch bei der Rückentrageweise ihr Baby genügend im Blick und das Kind kann die Mimik der Eltern immer noch verfolgen. Wenn es müde wird, kann es sich abwenden und an den Nacken der Eltern kuscheln – eine Haltung, in der es auch einschlafen kann. Bei bei den Trageweisen ist die Nähe zum Kind grösser, als wenn sich die Berührung auf den Rücken beschränkt. Dort haben Menschen bedeutend weniger Rezeptoren als in den meisten anderen Körperregionen. Ein zugewandtes Baby spürt also seine Eltern intensiver als ein abgewandtes.
Häufige Fragen

Häufige Fragen
Wann ist die beste Zeit mit dem Tragen zu beginnen?
Ein gesundes Baby können Sie vom ersten Tag an tragen. Fangen Sie früh damit an, kann Ihre Muskulatur das zusätzliche Leichtgewicht gut auffangen und sich nach und nach an die zunehmende Last gewöhnen. Nach fünf Monaten ist dann schon ein höheres Gewicht zu meistern. Wichtig ist, dass keine Krankheiten oder Behinderungen, weder bei Ihnen selbst noch bei Ihrem Baby, vorliegen. In diesem Fall sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme. Auch Papas können Ihr Baby von Anfang an tragen. Das Tragen unterstützt und intensiviert die enge Bindung zwischen Papa und Kind schon von klein auf. Gibt es eine zeitliche Begrenzung für das Tragen im Tragetuch? Sie können Ihr Baby tragen, so lange es Ihnen beiden gefällt. Mit zunehmender Selbstständigkeit ist zu erwarten, dass Ihr Baby immer weniger getragen werden möchte. Normalerweise lieben es Kinder noch bis zu einem Alter von 3 Jahren in bestimmten Situationen getragen zu werden. Wenn Ihnen das Tragen Mühe macht, sollten Sie Ihr Baby anfangs nur für eine kurze Zeit tragen und diese dann allmählich steigern, da Beckenboden oder die Kaiserschnittnarbe direkt nach der Geburt noch geschont werden sollen! Das beiderseitige Wohlbefinden ist wichtiger Anhaltspunkt für die richtige Tragedauer.
Kann mein Baby im Tragetuch richtig atmen?
Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Atmung nicht durch zu viel Stoff oder eine verstopfte Nase behindert wird. Durch Ihre Bewegungen zirkuliert auch die Luft im Tuch und sorgt für den nötigen Frischluftaustausch. Sehr empfehlenswert ist es auch, die Babys im Tuch und evtl. unter einer Jacke nicht zu dick einzupacken, da sie dann leichtüberhitzen.
Ist es schwierig mit dem Tragen zu beginnen, wenn mein Baby schon älter ist?
Das ist überhaupt kein Problem. Die vielen Vorteile des Tragens kommen natürlich auch älteren Babys zu Gute. Es kann sein, dass Sie es sogleich unbeschwert geniessen können. Ebenso ist es auch möglich, dass Probleme durch den späteren Tragebeginn auftauchen, weil es für beide Beteiligten ungewohnt ist. Ihr Baby muss sich eventuell mit der Enge vertraut machen und Ihre Muskeln müssen sich erst an das zusätzliche Gewicht gewöhnen. Mit Geduld, der passenden Technik und allmählicher Steigerung der Tragezeit sollten sich die Anfangsschwierigkeiten jedoch bald legen.
Wird mein Kind durch häufiges Tragen zu sehr verwöhnt?
Diese Besorgnis ist unbegründet. Nähe und Körperkontakt gehören zu den elementaren Grundbedürfnissen jedes Säuglings. Tragen kommt diesem Bedürfnis auf sinnvolle Weise – und quasi nebenbei – entgegen. Vergleichende Studien haben gezeigt, dass Kinder, die viel getragen werden, meist sicher gebunden sind. Sicher gebundene Kinder lösen sich schneller von der Mutter und zeigen früher ein selbständiges Verhalten.
Kann ich mein Kind auch im Winter tragen?
Das Tragen im Winter ist ganz besonders angenehm, da Sie und Ihr Baby nicht so leicht ins Schwitzen kommen. Bekanntlich kann man sich ja besser vor Kälte als vor Wärme schützen. Dazu sollten Sie Ihr Baby unbedingt unter deräusseren Kleiderhülle am Körper tragen. Voraussetzung ist eine lange Jacke oder ein langer Mantel, der über die Füsse Ihres Kindes reicht, denn diese werden schnell zu Problemstellen, da sie nicht so dicht an Ihrem wärmenden Körper anliegen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, kontrollieren Sie von Zeit zu Zeit, ob die Füsse und Waden noch schön warm sind. Zu beachten ist weiterhin, dass Ihr Baby nicht zu dick angezogen ist, da es sonst schnell zu warm werden kann. Im Handel gibt es spezielle Tragemäntel und Tragecover, mit denen Ihr Baby, auch wenn Sie es auf Ihrem Rücken tragen, optimal geschützt ist.
Welche Technik eignet sich für welches Alter?
Weil sich jedes Baby unterschiedlich entwickelt, kann es sein, dass im Einzelfall eine andere Technik ratsam ist. Üblicherweise empfehlen Hebammen und Trageberaterinnen in den ersten Wochen vor dem Bauch zu tragen und sobald das Baby den Kopf gut halten kann, mit dem Tragen auf der Hüfte und dem Rücken zu beginnen. Wenn Sie sich daran halten, können Sie nichts falsch machen. Entscheidend ist bei allen Techniken, dass Rücken und Kopf gut gestützt sind. Wenn Sie dies beachten, können Sie Ihr Kind auch schon eher auf Hüfte oder Rücken tragen. Genauso kann man auch ältere Kinder weiter gut vor dem Bauch tragen, solange sich alle dabei wohl fühlen.
Kann ich beim Tragen etwas falsch machen?
Für das Tragen gibt es ein paar einfache und wichtige Grundregeln: • Das Tuch muss korrekt gebunden sein und soll fest sitzen. • Rücken und Kopf (bei älteren Kindern zumindest im Schlaf) müssen gut gestützt sein. • Achten Sie auf die Spreiz-Anhock-Stellung, um eine korrekte Hüftstellung zu gewährleisten und die Wirbelsäule in ihrer leicht gerundeten Haltung zu unterstützen. Die Beine dürfen nicht gerade herabhängen. Der Po sollte knapp tiefer als die Knie liegen. • Ihr Baby darf nicht so hoch gebunden sein, dass Ihr Kinn mit seinem Köpfchen kollidieren kann. • Beim Tragen auf dem Rücken sollten Sie immer mal wieder im Spiegel (Autoscheiben oder spezieller Sling View Mirror) überprüfen, ob alles noch richtig sitzt. • Ihr Baby sollte niemals mit dem Blick nach vorn, vom Körper weg, ins Tragetuch gesetzt werden. Zum einen sind Rücken und Beinhaltung bei dieser Position nicht korrekt und es kommt zur Streckung von Beinen und Wirbelsäule, was sich ungünstig auf die gesunde Entwicklung auswirkt. Zum anderen kann sich Ihr Baby so nicht den Reizen entziehen, denen es begegnet; anders als bei der umgekehrten Sitzposition, wo es jederzeit sein Gesicht am Körper des Tragenden verbergen kann.
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